Vita

Ausbildung
Die Sopranistin Almut Panfilenko studierte an der Hochschule für Musik Saar bei Rosemarie Bühler-Fey und Irwin Gage. Sie arbeitete, teils im Rahmen von Meisterkursen, mit u.a. Irina Gavrilovici, Nele Gramß (alte Musik), Klesie Kelly-Moog, Peter Kooij (alte Musik), Elena Marinescu, Kurt Widmer und Yaron Windmüller.

Preise
Almut Panfilenko wurde unter dem früheren Namen Almut Hellwig mit diversen Preisen ausgezeichnet. 1999 gewann sie beim deutschen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Sonderwertung „Zeitgenössische Musik“ den 3. Preis, 2007 erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes, 2013 gewann sie beim „PodiumJungerGesangsSolisten“ des VDKC (Verband Deutscher KonzertChöre) erneut den 3. Preis.

Konzertsängerin
Ihr Schwerpunkt liegt im Konzertbereich.
Viel Aufmerksamkeit gewann sie durch die Uraufführungen von Claus-Steffen Mahnkopfs Solowerk „Angela Nova 2“ sowie den „gesängen von der peripherie“ von Wolfram Schurig.

Sie sang auf großen Festivals wie den „Musikfestspielen Saar“, „TAMIS“ (Tage alter Musik im Saarland), Festival „Euroklassik“, „Two days and two nights of new Music“ in Odessa, den „Internationalen Ferienkursen für neue Musik“ in Darmstadt und den „Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik“.
Sie war in renommierten Konzertsälen wie dem „Gewandhaus zu Leipzig“, dem „Wiener Konzerthaus“, dem „Arsenal“ in Metz, in der „Neuen Welt“ in Zwickau, in der „Hohen Domkirche St. Peter zu Trier“ und in der „Konstantinbasilika“ in Trier zu hören.

Sie war Sängerin und Stimme des Ensembles „Les élats du son“ (zeitgenössische Musik) und Gründungsmitglied des „Vokalconsorts Parlando“ (alte Musik).
Sie trat auf u.a. mit den Ensembles „PHACE(Wien)“ und „Concert Lorrain“.
Große orchestrale Werke sang sie u.a. mit den „Trierer Philharmonikern“, dem „Philharmonischen Orchester Plauen – Zwickau“, der „Kammerphilharmonie St. Petersburg“ und camerata lipsiensis (Leipzig), mit dem „Gewandhauschor“, dem „Trierer Bachchor“, der „Chorvereinigung Sachsenring Zwickau “, der „Singakademie Gera“ und der „Singakademie Ortenau“.

Rundfunkaufnahmen
Almut Panfilenko zeichnete (ebenfalls noch unter „Almut Hellwig“) zahlreiche Werke für den Rundfunk auf (SR, SWR und ORF), darunter die „7 frühen Lieder“ von Alban Berg (Ensemblefassung), „Apparition“ von George Crumb, „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann, Lieder op. 48 von Edward Grieg und die „Wesendonklieder“ von Richard Wagner. Auf CD erschienen ist u.a. „Angela Nova 2“ von Claus-Steffen Mahnkopf.

Opernsängerin
Auf der Opernbühne konnte man sie u.a. am Saarländischen Staatstheater erleben, am Grand Théâtre Luxembourg, am Théâtre National du Luxembourg, am Théâtre de Caen sowie bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen, z.B. als Mutter in Menottis „Amahl and the nightly visitors“,  als Vitellia in „La Clemenza di Tito“, als Maturina in „Don Giovanni“ von Gazzaniga, als Rosina in „La finta semplice“, als Ida in der „Fledermaus“ , als Kate in „Madama Butterfly“, als Isabel in den „Pirates von Penzance“, als Page in „Rigoletto“ und als 1. Elfe in „Rusalka“.

Sie sang dabei u.a. unter den Dirigenten Toshiyuki Kamioka, Nicholas Milton und Christopher Ward.